Wer steckt eigentlich dahinter?

Bevor wir miteinander arbeiten, möchte ich, dass du ein Gefühl dafür bekommst, wer dir da eigentlich gegenübersitzt. Deshalb hier nicht mein Lebenslauf, sondern zehn Dinge, die vielleicht mehr über mich erzählen als jede klassische „Über mich“-Seite.

Imke Kosel
  1. 01

    Ich kann ziemlich direkt sein. Nicht, weil ich dir zu nahe treten möchte. Sondern weil ich glaube, dass echte Veränderung manchmal Ehrlichkeit braucht.

  2. 02

    Ich glaube an Seelenverbindungen. Aber nicht nur mit Herz, sondern auch mit Hirn. Nicht jeder „Seelenmensch" ist gekommen, um zu bleiben.

  3. 03

    Ich bin spirituell. Aber ich habe keine Kristallkugel. Ich glaube an Energie, Intuition und daran, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht immer erklären können. Aber ich glaube genauso an gesunden Menschenverstand.

  4. 04

    Ich glaube nicht daran, dass du dich optimieren musst. Du bist kein Projekt, das endlich „fertig" werden muss. Ich glaube vielmehr daran, dass du wieder Zugang zu dir selbst finden darfst.

  5. 05

    Ich mag Menschen, die echt sind. Die nicht immer alles im Griff haben. Die auch mal sagen: „Keine Ahnung, was ich hier gerade mache." Ich finde, das darf man ruhig öfter mal zugeben.

  6. 06

    Ich habe eine Schnodderschnauze. Ich glaube nicht, dass Goethe sich im Grab umdreht, weil ich ganz gerne mal sprachlich vom Leder lasse.

  7. 07

    Ich glaube, dass Liebe nicht wehtun muss, damit sie tief ist. Und dass du niemanden davon überzeugen musst, deinen Wert zu erkennen.

  8. 08

    Ich habe eine Schwäche für Humor. Auch bei ernsten Themen. Manchmal darf eine Erkenntnis eben gleichzeitig tief gehen und uns zum Lachen bringen.

  9. 09

    Ich glaube an Eigenverantwortung. Ich kann dir Impulse geben, Dinge sichtbar machen und dich ein Stück begleiten. Aber dein Leben verändern kannst am Ende nur du selbst.

  10. 10

    Und wahrscheinlich das Wichtigste: Ich möchte, dass du dich bei mir nicht verstellen musst. Nicht spiritueller. Nicht stärker. Nicht „weiter". Einfach du.

Und wie bin ich eigentlich hier gelandet?

Eigentlich hat meine Reise schon ziemlich früh angefangen. Ich hatte schon als Kind mit Ängsten und Panikattacken zu kämpfen. Irgendwann bekam ich immer wieder zu hören: „Damit musst du eben leben.“ Quasi Pech gehabt. Aber in mir hat sich alles dagegen gewehrt. Ich habe jedes Mal gedacht: „Ach, jetzt ist mein Leben wie hingekackt und hingeschissen, weil keiner eine Lösung findet? Sehe ich nicht ein.“

Ich wollte nicht mein ganzes Leben damit verbringen, Angst vor der Angst zu haben. Also begann ich, mich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Ich wollte verstehen, warum ich so fühle, woher meine Ängste kommen und vor allem, ob ich wirklich nichts daran ändern kann.

Und diese Suche nach Antworten hat mich immer weiter geführt.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der so ziemlich alles aufgewühlt wurde, was aufgewühlt werden konnte. Eine intensive Lebensphase, die emotional, schmerzhaft und – ganz ehrlich – teilweise einfach radikale Scheiße war.

Und gleichzeitig hat genau diese Zeit etwas in Gang gesetzt, das mein Leben nachhaltig verändert hat. Ich bin tiefer in die Spiritualität eingetaucht, habe mein Leben noch einmal komplett umgekrempelt und begonnen, Beziehungen, mich selbst und das Leben aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten.

Heute weiß ich: Manche Erfahrungen bringen uns zurück zu uns selbst.

Und genau da schließt sich für mich der Kreis. Meine Arbeit ist nicht aus einem Lehrbuch entstanden. Ich bin selbst durch die Scheiße gegangen. Ich kenne die Fragen, die Zweifel, das Festhalten, das Nichtverstehen – und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man irgendwann anfängt, wieder bei sich selbst anzukommen.

Deshalb begleite ich heute Frauen dabei, sich selbst besser zu verstehen, alte Muster zu erkennen, Vertrauen in sich zu entwickeln und ihren eigenen Weg zu finden. Vielleicht führt auch dein Weg gerade ein Stück zurück zu dir.